Die jüngsten Biotoppfleger…

…in den Thürer Wiesen sind die kleinen Wasserbüffelkälber, die Ende November auf die Welt gekommen sind. Sie sollen das Feuchtgebiet offenhalten, um den wertvollen Lebensraum in der ausgeräumten Agrarlandschaft zu erhalten.

Osteuropäische Gäste im Braunkohlenrevier

Im Rheinischen Braunkohlerevier können immer wieder ungewöhnliche Zugvögel beobachtet werden. Zur Zeit rasten zwei Greifvögel im ehemaligen Abbaugebiet, die eigentlich in den weiten Steppen Osteuropas und Asiens beheimatet sind. Es handelt sich um den kleinen Rotfußfalken und die größere Steppenweihe. Während die Falken hauptsächlich Schmetterlinge über den Feldern jagen, sucht die Weihe im Tiefflug gondelnd nach Mäusen und Singvögeln.

Ganz in der Nähe, an den Bedburger Teichen, rastet neben unzähligen verschiedenen Enten und Limikolen auch das Tüpfelsumpfhuhn, eine kleine Ralle, die ihr Hauptverbreitungsgebiet ebenfalls im Osten Europas hat.

 

Sonnenkind

Die Europäische Gottesanbeterin liebt es warm. An der Mosel findet sie bei Trier passende Bedingungen. Auch in der Pfalz ist sie inzwischen verbreitet. Es ist gar nicht so einfach, diese großen Insekten zu finden, wenn sie sich im Trockenrasen ganz auf ihre Tarnung verlassen.

 

Neues von den Käuzen

Ich hatte es schon vermutet, jetzt ist klar: Der Steinkauz, den ich in den Streuobstwiesen entdeckt habe, hat Nachwuchs bekommen! Die Kleinen sind schon ziemlich groß und können auch schon sehr gut fliegen. Wie viele es sind, konnte ich daher nicht feststellen.

Am Stadtrand…

…konnte ich ein prächtiges Feld voller Klatschmohn und Kornblumen finden. Dem Reh, das von einem fröhlichen kleinen Kitz begleitet wurde, hat es dort sehr gut gefallen. Mir auch!

Willkommen zurück, kleiner Kauz!

Nachdem der Steinkauz seit einigen Jahren aus den Streuobstbeständen im Kreis Mayen-Koblenz verschwunden schien, freue ich mich riesig, ihn jetzt wiederentdeckt zu haben! Die Pflegemaßnahmen der letzten Jahre zahlen sich aus!

Hoher Besuch in der Eifel

Auch, wenn sie sich in den letzten Jahren häufiger einmal nach Mitteleuropa verirren, ist der Besuch eines Braunen Sichlers in der Eifel eine ganz besondere Ausnahme. Der weltweit verbreitete Vogel, den ich bereits in Australien beobachten konnte, ist nirgendwo wirklich häufig. Größere Brutkolonien, wie zur Zeit in Andalusien, sind äußerst unbeständig und werden nach wenigen Jahren wieder komplett geräumt. Ich bin sehr froh, dass ich diesen besonderen Vogel „vor der Haustür“ beobachten und fotografieren konnte!

Tief im Wald…

…blüht jetzt der Seidelbast (Daphne mezereum). Ein ganz junges, verstecktes Exemplar habe ich heute gefunden. Der giftige Strauch ist weit verbreitet, aber überall selten. Seine Blüten gehören zu den frühesten und werden gerne von Bienen und dem Zitronenfalter besucht.

Die kleinen Nilgänse sind da!

Wie üblich halten sich die durchsetzungsstarken Neubürger nicht an den Ablauf der Jahreszeiten und haben schon Anfang Februar mit dem Brutgeschäft begonnen – jetzt sind die Nilgansküken geschlüpft und lernen unser ungemütliches deutsches Wetter kennen.

Eulenbaum

Eine winterliche Schlafgemeinschaft von mindestens drei Waldohreulen konnte ich heute fotografieren. Diese eigentlich relativ häufige Eulenart hatte ich vorher noch nie gesehen, nur hören konnte ich sie einige Male. Wie alle Eulen haben sie einen wundervollen, durchdringenden Blick, der einem direkt in die Seele zu schauen scheint.