Gartenvögel an der Futterstelle

Nachdem sich im letzten Winter fast keine Vögel im Garten gezeigt hatten, sieht es dieses Jahr schon besser aus. Durch den viel zu frühen Austrieb im Frühling und die darauf folgenden kalten Frosttage bietet der Wald kaum Bucheckern, Eicheln und andere Früchte. Dadurch ist die Winterfütterung sehr beliebt, und auch Vögel, die sonst kaum einmal in die Stadt kommen, sind regelmäßige Gäste am Futterplatz.

Ein Trupp von ca. 20 Haussperlingen, die im Sommer auch erfolgreich in der Umgebung gebrütet haben, beherrscht den Garten von seiner Festung, einer großen, alten Hundsrose.

Regelmäßige Gäste sind Amseln, Blau- und Kohlmeisen. Das Rotkehlchen verteidigt sein Revier auch im Winter und ist fast immer alleine anzutreffen. Der Kleiber gibt sich anderen Vögeln gegenüber recht aggressiv und duldet keine Futterkonkurrenz.

Ein besonderer Gast in diesem Winter ist der Kernbeißer, der jeden Tag zur gleichen Zeit am Futter erscheint. Ihn hat der Nahrungsmangel aus dem Wald getrieben.

Ringeltaube und Buntspecht kommen gelegentlich zu Besuch, und die kleinen, quirligen Nadelwaldbewohner Tannen- und Haubenmeise bringen Leben in die Bude.

Alle Vögel sind immer auf der Hut vor dem Sperber, der auf seinen Jagdflügen manchmal sein Glück an der Futterstelle versucht.

Neben den Vögeln freuen sich auch die kleinen Nager, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt, über heruntergefallene Futterkörner.

Auch der Vogel des Jahres 2018, der Star, lässt sich das Futter gerne schmecken.

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